Siedlung Immastraße

Die Immastraße im Südwesten Großhaderns entstand 1951 als Anliegerstraße für eine Neubau- siedlung mit 23 Zweifamilienhäusern. Sie zweigt in südlicher Richtung von der Marchioninistraße ab, der damaligen Martinsrieder Straße.
Benannt wurde sie nach der “edlen Frau Imia”, die im 11. Jahrhundert dem Kloster Ebersberg ein Gut in “Harderun” schenkte. In der Urkunde zu dieser Schenkung findet das Dorf Hadern erstmals historische Erwähnung.
Die in nur zwei Jahren (1951-1952) von den Siedlern weitestgehend in Selbsthilfe erbauten Häuser waren das erste größere Bauprojekt nach dem Zweiten Weltkrieg im damals noch recht dörflichen Hadern.
Der Geschichtsverein hat die Baugeschichte in einem ausführlichen Bericht dokumentiert (siehe unter “Aktuelles – Veröffentlichungen”).
Das umfangreiche Material zu diesem bemerkenswerten Kapitel aus Haderns Vergangenheit verdanken wir Günther Fiebig und Anton Heilmaier.

Hier einige Fotos aus unserem Archiv:

Die Bautafel

 

Erdgeschosse im Rohbau - Sommer 1951

 

Aufbau der Obergeschosse

 

Alle Häuser unter Dach - Winter 1951/52

 

Luftbild der Siedlung 1952

 

Die Siedlung 1966 - Bau der Sauerbruchstraße

 

60 Jahre nach Fertigstellung - 2012